Sonderpädagogische Angebote und Begabtenförderung
Alle Kinder unserer Schule sollen ihren persönlichen und schulischen Möglichkeiten entsprechend optimal gefördert werden.
Werden bei einem Kind grössere schulische Schwierigkeiten festgestellt, wird durch die Klassenlehrperson oder auf Wunsch der Eltern ein Schulisches Standortgespräch (SSG) initiiert. Dieses dient als Grundlage für jede sonderpädagogische Massnahme. Sind an einem SSG unterstützende, länger dauernde schulische Massnahmen beschlossen worden, werden diese im Protokoll festgehalten. Die Schulleitung entscheidet auf Grund der Protokolle über die Zuweisung zu Therapien oder anderen sonderpädagogischen Angeboten. Diese werden in Gruppen oder einzeln geführt. Die Anzahl Therapieplätze der Schule ist beschränkt. Wir sind bemüht, Wartelisten zu vermeiden.
Integrative Förderung (IF)
Wird ein Kinder im SSG der IF zugewiesen, erhält es einen von der Klassenlehrperson und der Schulischen Heilpädagogin erarbeiteten Förderplan mit individuellen Schwerpunkten der Förderung. Die Eltern und alle Lehrpersonen, die das Kind unterrichten, erhalten eine Kopie des Förderplans. In der Regel wird der Förderplan halbjährlich in einem weiteren Gespräch überprüft, mindestens jedoch jährlich.
Jede Klasse wird während einigen Lektionen pro Woche durch eine Schulische Heilpädagogin (SHP) unterstützt. Die Arbeitsweise der SHP beinhaltet folgende Unterrichtsformen: Einzel- und Kleingruppenunterricht mit Arbeit an den individuellen Förderzielen des einzelnen Kindes, Teamteaching mit der Klassenlehrperson, wobei verschiedene Formen wie gemeinsamer Unterricht, Aufteilung der Gruppe nach Lernstand, Arbeit mit einzelnen Kinder oder Kleingruppen am gleichen Schulstoff wie die Klasse möglich sind. Das Hauptaugenmerk der Schulischen Heilpädagogin liegt auf den Kindern mit besonderen Bedürfnissen. Jedoch steht die IF auch Kindern offen, die momentane Schwierigkeiten in einem bestimmten Themenbereich haben. Über diese kurzfristige Unterstützung werden die Eltern nicht speziell informiert.
Schulische Therapien
Die Primarschule Thalheim ist dem Zweckverband Andelfingen angeschlossen, welcher die folgenden Therapien anbietet.
Psychomotorik-Therapie
In der Psychomotorik wird die Wechselwirkung zwischen Wahrnehmen, Fühlen und Denken und dem körperlichen Befinden beobachtet. Soziale und kulturelle Einflüsse werden in diesem ganzheitlichen Ansatz mitberücksichtigt.
Die Psychomotorik Therapie eignet sich für Kinder, die motorische oder emotionale Probleme, Verhaltensauffälligkeiten zeigen oder Schwierigkeiten in ihren Beziehungen mit anderen haben.
Die Psychomotoriktherapie hilft Kindern, den eigenen Körper besser wahrzunehmen und eigene Ressourcen besser nutzen zu können. Sie setzt bei den Stärken an und achtet auf die jeweiligen Entwicklungsmöglichkeiten. Einige Schwerpunkte sind:
- Freude am Bewegen
- Motorische Geschicklichkeit
- Vertrauen in sich selbst und andere
- Eigenes Verhalten erkennen und regulieren lernen
- Soziale Kompetenzen spielerisch trainieren
Die PsychomotoriktherapeutIn orientiert sich an den Stärken und Ressourcen des Kindes, an seinen persönlichen Entwicklungsthemen sowie seiner Erlebniswelt. Er/ Sie bezieht die Eltern und Lehrpersonen durch Gespräche und Rücksprachen in die Therapie mit ein.
Die Psychomotoriktherapie findet im aktuellen Schuljahr an der Gewerbestrasse 9 in Kleinandelfingen statt. Der Transport der Kinder zur Therapiestelle und wieder zurück erfolgt in Absprache mit den Eltern durch die Schule Thalheim. Für unserer Schule ist zuständige Therapeutin.
Logopädie
Logopädinnen und Logopäden arbeiten mit Kindern mit Sprach-, Sprech-, Stimm- und Schluckstörungen. In der Schule werden auch Kinder mit Schwierigkeiten im Schriftspracherwerb (Lesen und Schreiben) betreut. Die Logopädie fördert die sprachliche Kommunikationsfähigkeit und stärkt dadurch das Selbstvertrauen und die Persönlichkeitsentwicklung dieser Kinder und Jugendlichen. Sie kann einzeln oder in Gruppen stattfinden. Die Logopädin führt in Absprache mit Schule und Eltern diagnostische Abklärungen und Sprachstandserfassungen durch, berät Eltern und Lehrpersonen.
ist die für unserer Schule zuständige Logopädin. Die Therapien finden im Schulhaus statt.
Weitere unterstützende Massnahmen
Psychotherapie: Für Kinder, deren schulische Laufbahn durch psychisch bedingte Schwierigkeiten gefärdet ist
Deutsch als Zweitsprache: Für Kinder aus anderen Sprachverhältnissen
Plus-Projekte - Gemeindeeigene Begabtenförderung
Wir bieten seit Herbst 2015 für Kinder mit besonderen Begabungen spezielle Förderung an. Semesterweise werden alternierend in Mathe, Deutsch und Natur-Mensch-Gesellschaft spezielle Projekte, unsere sogenannten Plus-Projekte, angeboten. Das Konzept Begatenförderung informiert Sie über alles Wichtige rund um die Plus-Projekte.